Clara Stürzl

Die stumme Maria

Es war einmal ein junger Mann, der bei einem Schneider in die Lehre ging. Er trug den Namen Friedrich. Der Schneider hatte eine Tochter namens Maria. Diese hatte eine wunderbare Ausstrahlung und wurde von jedermann bestaunt. Bei der ersten Begegnung  mit Maria verliebte Friedrich sich sofort in sie.

Doch eines Tages kam eine böse Fee und zauberte Maria die Sprache weg. Traurig setzte sich Friedrich auf eine Wiese. Da sprach eine helle Stimme: „Um Maria vom Zauber zu erlösen, musst du ihr den Gesang einer Nixe, den Glanz eines Sternes und den Zahn des siebenköpfigen Drachens beschaffen. Dann streust du über den Zahn des Drachens den Sternenglanz und darüber den Gesang der Nixe. Um all die Dinge zu besorgen, musst du durch den Brunnen im Innenhof tauchen.“

Friedrich ging in den Innenhof und sprang in den Brunnen. Wenig später landete er inmitten tausender Blumen. Er stand auf und wanderte eine geraume Zeit. Dann kam er an einen See, der völlig gelb war. Er steckte den Finger hinein, probierte das gelbe Zeug und rief dann: „Das ist ja leckerer Honig!“  Friedrich guckte sich um und sah auf einmal eine Nixe.


Beherzt sprang er in den Honig, tauchte zu ihr und bat sie: „Liebe, gute Nixe, gibst du mir etwas von deinem Gesang? Bitte!“ Die Nixe antwortete: „Ja, aber du musst mir erst den goldenen Fisch fangen.“ Friedrich tat, wie ihm befohlen. Die Nixe bekam den goldenen Fisch, dafür reichte sie ihm ein blaues Kästchen, ganz mit Perlen verziert, in die Hand. Freundlich bedankte sich Friedrich.

Dann wanderte er weiter bis er an eine düstere Höhle kam. Da fauchte der Drache mit den sieben Köpfen: „Was willst du hier?“ Friedrich bekam vor Angst kein Wort von der Zunge. Doch da tauchte ein kleiner Kobold neben ihm auf und schrie den Drachen an: „Du hast wohl immer noch kein Benehmen gelernt! Man begrüßt einen Gast höflich!“ Zu Friedrich gewandt, fügte er anschließend  hinzu: „Hallo, ich bin ein Kobold.“

Auch Friedrich begrüßte den Kobold und stellte sich vor. Dann fragte er: „Könnte ich einen Zahn von dir haben, Drache?“ Dieser murrte: „Wenn´s sein muss.“ Der Drache verschwand in der Höhle, holte ein großes,  spitzes Ding und überreichte es Friedrich. Dankbar machte sich dieser auf den Weg.

Doch nach einer Weile stand er plötzlich vor einem Labyrinth. Tapfer lief er hinein, aber dann verlief er sich doch. Zum Glück kam eine Elfe vorbei. Sie half Friedrich, indem sie ihm riet: „Du musst immer zweimal nach links, zweimal nach rechts abbiegen.“ Friedrich befolgte die Anweisung und kam zu einer Treppe. Er lief hinauf und da schwirrten ganz viele Sterne um ihn herum. Sogleich zupfte er sich von dem schönsten Stern ein wenig Glanz ab.

Dann eilte er eine weitere Treppe hinauf und erreichte schließlich den Keller des Schneiders. Von dort stürmte er hoch in das Zimmer von Maria. Friedrich  legte den Zahn des Drachens behutsam in seine Hand und bestreute ihn mit dem Sternenglanz und dem Gesang der Nixe. Nun schob er den Drachenzahn, der jetzt glitzerte und funkelte, unter das Kissen  Marias. Den Tag darauf sprach Maria wieder.

Zwölf Tage später heirateten Maria und Friedrich. Es war eine besondere Hochzeit, denn es waren auch besondere Gäste geladen: die Nixe, der Kobold, die Elfe und der Drache. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Aktuelles

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