Clara Stürzl

Ludwig und Kleckermäulchen

Es war einmal ein Müller, der hatte drei Söhne. Der jüngste Sohn war von Kopf bis Fuß in eine zauberhaft schöne, junge Frau namens Maria verliebt.


Eines Abends ging Maria am nahe gelegenen Strand entlang. Plötzlich tauchte eine böse Meerhexe auf. Sie brüllte: „Ich belege dich mit einem Fluch! Von nun an musst du immer das Gegenteil machen von dem, was du willst! Ha, ha, ha, ha!“ Mit diesem grässlichen Gelächter tauchte die böse Meerhexe ab, in die Tiefen des Meeres. Maria ging nach Hause.


Am nächsten Morgen traf sie sich mit dem Jüngsten der Müllersöhne, dessen Name Ludwig lautete. Sie wollte ihm eigentlich sagen, wie sehr sie ihn liebte, aber sie sprach : „Ich hasse dich!“ Ludwig ging traurig zu des Vaters Haus. Auf dem Weg vernahm er ein feines Stimmchen, das rief: „Holt mich denn niemand hier heraus? Hilfe! Hilfe!“ Ludwig lief zu der Stelle, wo er meinte, den Hilfsbedürftigen zu finden. Vor ihm befand sich ein Loch in der Erde. Darin zappelte ein kleines, honigverschmiertes Etwas. Er holte es heraus, wischte dem Etwas den Honig ab, und da lag, er konnte es selbst kaum glauben, eine Elfe in seiner Hand! Erstaunt fragte er: „Oh, wie heißt denn du?“ Die Antwort des kleinen Wesens lautete: „Ich bin Kleckermäulchen, eine  Naschelfe.“ Plötzlich senkte Ludwig seinen Kopf betrübt zu Boden. Da fragte die Elfe: „Was ist los mit dir?“ Ludwig jammerte: „Maria hat gesagt, dass sie mich nicht mag!“ Die kleine Elfe erwiderte: „Ich habe gesehen, wie eine böse Meerhexe deine Liebste verfluchte. Durch diesen Fluch muss sie immer das Gegenteil von dem tun, was sie eigentlich tun will. Darum sei nicht traurig! Um sie von ihrem Fluch zu erlösen, musst du eine goldene Haarlocke einer Nixe, einen blauen Zauberstein und den Duft einer Rose finden und diese Dinge Maria schenken.“
 
So machte sich Ludwig auf den Weg. Bald schon erreichte er das Meer. Beherzt sprang er hinein. In den kalten Fluten schwamm er zu einem Felsen, auf dem eine Nixe mit goldenem Haar saß. Er bat sie um eine Haarlocke. Die freundliche Nixe schnitt sie ihm sofort ab. Dankbar schwamm Ludwig zurück zum Ufer.


Dort angekommen, wanderte er durch das Land, um einen blauen Zauberstein zu finden. Er wanderte und wanderte so mehrere Wochen dahin, bis er schließlich bei einem Zauberer ankam. Ludwig fragte ihn nach einem blauen Zauberstein. Der Zauberer antwortete: „Wenn der Mond blau erscheint, musst du einen Kieselstein direkt in sein Licht halten.“ Ludwig bedankte sich bei dem Zauberer und tat, wie ihm befohlen. Nun hatte Ludwig nur noch eine kniffelige Aufgabe zu lösen: den Duft einer Rose einzufangen. In einem schönen Garten, der auf seinem Weg lag, fand er die prächtigsten Rosen aller Zeiten. Er überlegte, wie er deren Duft auffangen könnte. Stunden vergingen, doch Ludwig fiel und fiel nichts ein. Hinter ihm tauchte plötzlich Kleckermäulchen, die kleine Naschelfe, auf. Diese fragte frech: „Brauchst du Hilfe?“ Ludwig freute sich, Kleckermäulchen zu sehen und antwortete: „Ja, ich bekomme den Duft der Rosen nicht in meinen Sack.“ Die kleine Naschelfe überreichte Ludwig ein kleines Säckchen und zwitscherte: „Schneide die schönste und prächtigste Rose ab und lege sie in diesen kleinen Beutel. Der Duft der Rose wird im Beutel erhalten bleiben.“ Ludwig bedankte sich bei der Elfe und machte sich ans Werk. Voller Frohsinn marschierte er zu seiner Liebsten und schenkte ihr die goldene Haarlocke der Nixe, den blauen Zauberstein und den Duft der Rose. Sofort war Maria verwandelt und fiel ihm glücklich in die Arme.


Wenige Tage später heirateten Ludwig und Maria. Als Gäste waren auch geladen: die Nixe, der Zauberer und natürlich die kleine Naschelfe, Kleckermäulchen.


Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

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