Mats Clostermann

Die Verwandlung des Tischlers

Es war einmal ein junger Tischlersohn, der drei Brüder hatte. Seine Familie war sehr arm, deswegen sollte er eines Tages Essen suchen. Sein Großvater hatte einst einen fliegenden Teppich besessen, den er aber nun nicht mehr brauchte. Aus diesem Grund hatte er diesen irgendwann seinem Enkel geschenkt. Der kleine Tischler nahm den fliegenden Teppich und flog fort.

Plötzlich sah er eine bunt glänzende Wasserquelle. „Ich habe lange nicht mehr viel getrunken“, sprach er, landete und trank. Doch plötzlich war er nicht mehr er selbst, sondern eine eklige, große Ameise. „Was ist denn mit mir passiert?“, fragte sich der Tischlersohn tagein, tagaus, doch er blieb eine Ameise. So wie er auch strampelte und strampelte, es half nichts. „So werde ich jetzt mein ganzes Leben verbringen müssen“, schluchzte er.


Zu Haus aber machten sich alle Sorgen um ihren kleinsten Sohn. Der Vater sprach zum ältesten Sohn: „Such bitte nach dem kleinen Tischler!“ Also machte sich der älteste Sohn auf den Weg, um den jüngsten zu finden. Doch weit und breit fand er ihn nicht.  „Bitte, Herr Gott, hilf mir bitte! Wo ist mein jüngster Bruder?“, sprach er traurig.


Erschrocken drehte er sich um, nachdem ihm ein winzig kleiner Kobold von hinten auf die Schulter geklopft hatte. „Hier drüben. Hier bin ich. Guck doch mal!“, vernahm der älteste ein kleines, leises Geräusch. „Bist du ein Kobold?“, fragte neugierig der älteste Sohn. „Ja natürlich, wonach sehe ich denn sonst aus! Ich weiß auch, wo dein Bruder ist. Er ist eine Ameise, die in einem Wald herumirrt!“, sprach der Kobold. „Und... wo liegt dieser Wald?“, fragte der älteste Sohn zögernd. „Dort, wo das Leben unheimlich dunkel ist. In einem dunklen, dunklen Walde. Der Wald wird auch der Wald des Grauens genannt!“, sprach der Kobold. Der älteste Sohn wollte sich bedanken, doch der Kobold war schon wie von Geisterhand verschwunden.


Jetzt machte er sich auf den Weg. Tagelang wanderte er und irgendwann fand er einen düsteren, dunklen Wald. Plötzlich kam ihm eine Ameise entgegen. „Bist du ... mein Bruder?“, fragte er stotternd. „Diese Ameise sieht so Furcht einflößend aus“, dachte er sich. Die Ameise nickte mit ihrem ekligen Kopf. „Kobold! Kommst du bitte noch einmal!“, rief er laut. Doch diesmal erschien kein Kobold, sondern eine kleine Zauberin. „Ich erlöse deinen Bruder, wenn du mir einen Tannenzapfen bringst!“ Der älteste Sohn griff in die Tasche und fühlte tatsächlich einen Tannenzapfen. „Hier, bitte schön“, sprach er und gab ihn der Zauberin. Die Zauberin sprach einen Spruch, und der jüngste Sohn war wieder ein Mensch.

Die zwei verließen den Wald und gingen zur glänzenden Wasserquelle. Dort sagte der jüngste Tischlersohn: „Wenn man daraus etwas trinkt, wird man ein Tier“ , und er erzählte seinem Bruder die ganze Geschichte. Danach flogen sie nach Haus. Alle freuten sich, dass der jüngste Tischlersohn am Leben und wieder heimgekehrt war. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann sitzen sie im Haus noch heute.

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